KursleiterInnen

Auf dieser Seite finden Sie Kurzvorstellungen einiger unserer KursleiterInnen:

Carla Buchbinder (Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin) interessiert besonders, wie Achtsamkeit als Lebenskunst Depressionen verhindern und/oder abmildern kann und wie ein achtsameres Leben Ängste vor der Zukunft und Grübeleien über die Vergangenheit weniger raumgreifend werden lässt. Besonders das bewusste und offene Erleben des gegenwärtigen Moments schätzt sie hierbei als wichtige Erfahrung.

Marika Eidmann (M.A. Sozialwissenschaften, Dipl. Sozialarbeiterin, Systemisch-Integrative Therapeutin, Supervisorin, Gruppenanalytikerin). Langjährige berufliche Tätigkeit in einer psychiatrischen Klinik und in einer Sexualberatungsstelle. Seit 1990 freiberuflich tätig in eigener Praxis als Therapeutin, Supervisorin und Coach und in der Aus- und Weiterbildung von BeraterInnen und Therapeutinnen. Das Praktizieren von Achtsamkeit ist für mich selbst eine Erfahrung und ein Weg zu mehr Akzeptanz, zu Ruhe, Dankbarkeit und Leichtigkeit. In der therapeutischen Arbeit, auch in Supervision und Coaching, erlebe ich die Vermittlung einer achtsamen Haltung als Bereicherung und Erweiterung anderer Therapiekonzepte und als Chance, sich vertiefend mit wesentlichen Fragen und Themen unseres Lebens auseinanderzusetzen.

Hans-Werner Eggemann-Dann (Diplompsychologe, Kaufmann im Groß- und Außenhandel):
Die Leichtigkeit, Gegenwärtigkeit und Akzeptanz der Achtsamkeit helfen mir freier, wacher und gelassener zu leben. Ich habe für mich bisher keinen besseren Weg gefunden, in dieser Welt unterwegs zu sein; mit mir selbst, mit anderen Menschen und in der Arbeit.
Das „Jetzt“ ist der Ort, der hält, was er verspricht, wenn wir absichtslos, offen unsere Sinne nutzen und dessen gewahr werden, was gerade ist.
Das ist leicht aber nicht immer einfach. Es braucht Übung und Austausch, Geduld und etwas Disziplin.
Als Familien- und Gesprächstherapeut, Systemischer Ausbilder und Supervisor suche ich nach langer Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe nun mit meinen Klienten in unterschiedlichen Settings Wege, diese Haltung und Praxis zu vermitteln, damit sie freier sein können von Symptomen und Leiden in ihrem Leben, mit Partnern und Kindern, in ihrer Arbeit und als Mit-Bürger.

Gesine Heetderks (Ärztin für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapie, Master of applied Ethics):
Als langjährig praktizierende Psychiaterin und Psychotherapeutin hat mich das Thema Achtsamkeit seit einigen Jahren begleitet und bereichert. Mein Interesse für Religion und Ethik hat einige Berührungspunkte mit der Achtsamkeitsthematik. Die gemeinsame stille Meditation ist für mich eine besondere Quelle der Energie, Zentrierung und Befreiung von der Sorgenstruktur des Alltags.

Fariedeh Huppertz (Dr. med., Ärztin für Psychotherapeutische Medizin):
In meiner therapeutischen Arbeit und auch für mich persönlich war es etwas Neues, dass das regelmäßige Üben von Präsenz, Offenheit, bewusster Absichtslosigkeit eine eigene Wirkung entfaltet.
Das Praktizieren und Experimentieren in Gruppen empfinde ich als besondere Bereicherung, schätze die Lebendigkeit und das Partnerschaftliche. Dass man zu Hause weiter ausprobiert und übt, wertet die Mündigkeit und Unabhängigkeit der Teilnehmer auf. Alle können auf ihre Weise einen Zugang erlangen und profitieren.
Das alltäglich Unscheinbare wie auch das existenziell Wichtige werden bei Achtsamkeitsübungen berührt. Man kommt erstaunlich schnell auf das Wesentliche und darf im nächsten Moment wieder offen sein, haftet nicht an einem bestimmten Konzept oder Ziel. Das entlastet in einer Welt der Selbstoptimierung und Beschleunigung und hilft durch viele Lebenslagen.

Michael Huppertz (Dr. phil. Dipl. Soz., Arzt f. Psychiatrie / Psychotherapie) geht der Idee nach, dass wir alle praktische Philosophen sind. Wir haben eine persönliche Art und Weise, mit uns, anderen Menschen und der Umwelt umzugehen. Achtsamkeit ist eine Lebenseinstellung und eine Lebensweise, die das Leben reicher und sinnvoller macht. Sie ist auch ein Schlüssel zur Behandlung und Abwendung psychischer Erkrankungen. Um die verschiedenen Ziele zu erreichen, brauchen wir ein lebendiges und menschenfreundliches Achtsamkeitsverständnis und eine vielfältige und alltagsnahe Achtsamkeitspraxis.
www.mihuppertz.de

Katja Lange (Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin), geb. 1982, niedergelassen in eigener Praxis in Darmstadt, seit 2012 Mitarbeit in der AG Achtsamkeit. In meiner Arbeit möchte ich Menschen dabei unterstützen, auch unter schwierigen Bedingungen Lebensfreude zu entwickeln, schmerzhafte Gefühle in das eigene Erleben integrieren zu können und gleichzeitig offen für Positives zu sein, ein selbstverantwortliches und werteorientiertes Leben zu führen, sich selbst und andere akzeptieren zu lernen. Die Haltung der Achtsamkeit ist für mich beruflich und persönlich eine wertvolle Grundlage, die es ermöglicht, anderen Menschen, sich selbst, der Natur, dem Leben insgesamt mit Offenheit, Neugier und Mitgefühl zu begegnen.

Ulrike Sänger (Dr. med., Ärztin für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapie):
Seit 2012 bin ich Mitglied in der AG Achtsamkeit. Bis 2013 war ich in eigener psychiatrisch/neurologischer Praxis in Darmstadt tätig. In meiner Arbeit spielte das Thema Achtsamkeit seit einer Weiterbildung in dialektisch-behavioraler Therapie eine besondere Rolle. Die eigene Haltung der Achtsamkeit durch Meditation zu intensivieren ist für mich sehr wichtig. Der achtsame Umgang mit mir selbst hilft mir bei der Bewältigung schwieriger Ereignisse und fördert die Entwicklung von Daseinsfreude. Es ist daher ein zentrales Anliegen für mich, den Teilnehmern und Teilnehmerinnen diese Haltung in der Meditationsstunde und die damit verbunden Potenziale zu vermitteln.

Simone Saurgnani (Dipl.-Psych.,Psychologische Psychotherapeutin), geb. 1968, wirbt aus Überzeugung dafür, Achtsamkeit als Seinsweise und Übungsweg in den Alltag zu integrieren.
Seit 2008 niedergelassen in Berufsausübungsgemeinschaft mit Dipl.-Psych. Hans Gunia. Dozentin und Supervisorin an mehreren VT-Weiterbildungsinstituten, Mitarbeit an Psychotherapieforschungsprojekten als Therapeutin, Diagnostikerin und Supervisorin. Arbeitsschwerpunkte: Achtsamkeitsbasierte Psychotherapie, Dialektisch-Behaviorale Therapie, moderne kognitive Verhaltenstherapie, Psychotherapieforschung.

Sara Schneider (Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin), niedergelassen seit 2010 in eigener Praxis in Bensheim, Hessen, zuvor zehn Jahre in einer psychiatrischen Klinik tätig. Dozentin (für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Achtsamkeit), Supervisorin, Selbsterfahrungsleiterin und Staatsprüferin (am hessischen Landesprüfungsamt für Heilberufe), seit 2009 Mitarbeit in der AG-Achtsamkeit, Darmstadt.
Mein Interesse an Achtsamkeit wurde durch die Ausbildung in Dialektisch Behavioraler Therapie (DBT) 2005-2006 geweckt. Im Rahmen der AG-Achtsamkeit interessiert und beschäftigt mich z.Zt. vor allen die Vermittlung einer achtsamen Haltung bei Abhängigkeitserkrankungen und im Rahmen von Gefängnisaufenthalten, die „Achtsamkeit in der Natur“ sowie generell die Anwendung von Achtsamkeit in problematischen, schwierigen Situationen, wobei meine eigene Praxis mich von der Wirksamkeit überzeugt: Minimale Änderung der Haltung – maximaler Effekt (im Sinne von Entschleunigung, mehr Akzeptanz, Differenzierung & Besonnenheit).

Juliane Teuscher (Dipl. Soz.Päd., HP für Psychotherapie):
Seit mehr als 30 Jahren begleite und unterstütze ich Menschen psychotherapeutisch in ihren Entwicklungsprozessen. Nach dem Studium der Sozialpädagogik und verschiedenen therapeutischen Ausbildungen, habe ich in Psychiatrischen Institutionen (Klinik, Beratungsstelle) gearbeitet, bin tätig in einer Praxisgemeinschaft und in einer orthopädischen/internistischen Reha-Klinik. Seit 2009 bin ich in der Achtsamkeits-AG mit dabei. In der Haltung der Achtsamkeit kann sich ein neuer Blick auf das Leben entwickeln; der Wunsch, dem Leben eine Antwort zu geben.

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